Jedes Kilo, das nicht mit muss, spart Geld. Bei einem Umzug in Magdeburg lässt sich der Preis spürbar drücken, wenn du vorher ausmistest. Wie das gelingt und wo die Fallen liegen, erklärt dieser Beitrag zur Entrümpelung in Magdeburg. Weitere Themen rund ums Umziehen findest du im Ratgeber.
Was das Ausmisten vor dem Umzug bringt
Umzugsangebote richten sich nach Volumen, Gewicht, Tragewegen und Arbeitszeit. Was nicht eingepackt, nicht die Treppe hinuntergetragen und nicht verladen wird, taucht in der Rechnung gar nicht erst auf. Das gilt für den ausrangierten Sessel genauso wie für Kartons voller Kabel, die seit Jahren im Keller liegen.
Gerade in Altbauwohnungen in Stadtfeld oder Buckau sammelt sich über die Jahre viel an, weil Dachboden und Keller reichlich Platz bieten. Wer dort konsequent sortiert, packt weniger, braucht weniger Kartons und spart Arbeitsstunden. Ein Teil des aussortierten Hausrats lässt sich außerdem verkaufen oder verschenken, was die Umzugskasse zusätzlich entlastet. Mehr zum Ablauf einer Entrümpelung steht auf der Serviceseite.
Wo unnötige Ausgaben entstehen
Teuer wird es meist dort, wo zu spät gehandelt wird. Wer erst am Vortag anfängt, packt alles Unnütze ein, um Zeit zu sparen, und bezahlt dann Transport und Tragearbeit dafür. Ebenso kostspielig sind spontan gekaufte Kartons und Polstermaterial in Mengen, die gar nicht gebraucht werden. Koffer, Wäschekörbe und Taschen aus dem Haushalt erfüllen den gleichen Zweck.
Frag beim Umzugsbetrieb außerdem nach, was im Angebot enthalten ist und welche Posten extra berechnet werden. Eine Übersicht der Leistungen hilft beim Vergleich. So gibt es hinterher keine Überraschungen bei der Abrechnung.
Schnell und ordentlich entrümpeln
Beginne mit einem Raum nach dem anderen, nicht mit der ganzen Wohnung zugleich. Drei Stapel genügen: behalten, abgeben, entsorgen. Was du seit einem Jahr nicht benutzt hast, wandert meist in die zweite oder dritte Gruppe.
Brauchbares geht an Bekannte, Sozialkaufhäuser oder Kleinanzeigen-Portale. Sperrmüll und Elektroschrott gehören an die dafür vorgesehenen Sammelstellen der Stadt. Ist die Menge zu groß, kann ein Entrümpelungsbetrieb den Rest abholen. Hole dann mehrere Angebote ein und achte darauf, dass der Anbieter die Entsorgung ordnungsgemäß dokumentiert.
Ein Zeitplan fürs Ausmisten
Beginne etwa sechs bis acht Wochen vor dem Umzugstermin. Zuerst kommen Keller, Dachboden und Abstellräume dran, da dort selten gebrauchte Dinge lagern und niemand sie vermisst. Danach folgen Bücherregale, Kleiderschränke und die Küche. Die Räume, die täglich genutzt werden, sortierst du zuletzt.
Plane pro Tag nur ein bis zwei Stunden ein, damit du dich nicht überforderst. Wer jeden Abend einen Schrank bearbeitet, hat nach zwei Wochen erstaunlich viel geschafft. Notiere dir, welche Möbel in der neuen Wohnung gar keinen Platz finden werden, und lass sie gleich weg.
Was verkaufen, was spenden, was entsorgen
Gut erhaltene Möbel, Elektrogeräte und Bücher lassen sich online anbieten oder auf Flohmärkten loswerden. Kleidung und Hausrat nehmen Sozialkaufhäuser und Kleiderkammern gerne an. Kaputte Elektronik, Farben und Batterien müssen dagegen getrennt über die kommunalen Sammelstellen entsorgt werden.
Kalkuliere beim Entsorgen die Zeit mit ein: Termine für Sperrmüllabholung sind nicht immer sofort verfügbar. Wer rechtzeitig anfragt, vermeidet teure Notlösungen am Umzugstag.
Fazit: Mit Entrümpelung beim Magdeburger Umzug Kosten senken
Wer früh aussortiert, verkauft und entsorgt, zahlt für weniger Ladung, weniger Verpackung und weniger Arbeitszeit. Der Transport betrifft dann nur noch das, was du wirklich im neuen Zuhause haben willst.
Plane die Entrümpelung selbst sorgfältig ein, denn auch sie kann Geld kosten, etwa für Container oder Entsorgungsfahrten. Vergleiche Preise und Leistungen, dann bleibt am Ende tatsächlich mehr im Portemonnaie.

